Software-Entwickler McAfee in Spanien verhaftet | Aktuell Welt | DW

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Sowohl die US-Börsenaufsicht SEC als auch das Justizministerium teilten mit, Anklage erhoben zu haben. Der 75-Jährige McAfee sei in Spanien verhaftet worden und solle in die USA ausgeliefert werden.

Wie eine ungenannte Quelle aus der spanischen Polizei der Nachrichtenagentur Reuters mitteilte, wurde McAfee bereits am Samstag in Barcelona auf dem Flughafen festgenommen. Demnach wollte McAfee mit einem britischen Pass nach Istanbul fliegen. Nach eigenen Angaben hat McAfee eine doppelte Staatsbürgerschaft: die britische und die US-amerikanische.

Das Justizministerium will McAfee wegen Steuerhinterziehung und vorsätzlicher Unterlassung von Steuererklärungen strafrechtlich belangen. Die SEC wirft dem Pionier der Antiviren-Software unter anderem vor, bestimmte digitale Währungen empfohlen zu haben, ohne offenzulegen, dass er dafür Millionen von den Initiatoren erhielt. In diesem Zusammenhang sei auch McAfees Leibwächter angeklagt worden.

Die Anklage wegen Steuervergehen datiert bereits aus dem Juni, wurde jedoch erst jetzt veröffentlicht.

McAfee hatte in den 1980er Jahren das nach ihm benannte, auf Antiviren-Software spezialisierte Unternehmen McAfee gegründet, aus dem er sich in den 90er Jahren zurückzog.

Im Jahr 2012 machte McAfee weltweit Schlagzeilen, als nach einem Mord an seinem Nachbarn in Belize nach ihm gefahndet wurde. Nach einer abenteuerlichen Flucht durch den Dschungel kehrte er in die USA zurück und ließ sich zwischenzeitlich für die Libertäre Partei als Kandidat für die US-Präsidentenwahl 2016 registrieren. In diesem Jahr kandidierte McAfee zunächst erneut, beendete seine Kampagne aber schon im März wieder.

ust/as (rtr, ap, dpa, twitter.com/officialmcafee)




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