Stärkster Sandsturm seit Jahren fegt über Nordchina | Aktuell Asien | DW

Stärkster Sandsturm seit Jahren fegt über Nordchina | Aktuell Asien | DW

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Die chinesische Hauptstadt Peking und der Norden der Volksrepublik erleben gerade den stärksten Sandsturm seit zehn Jahren. Die Wolkenkratzer im Zentrum Pekings waren in Staub und Sand gehüllt. Der Straßenverkehr war erheblich verlangsamt. Die beiden Pekinger Hauptflughäfen mussten mehr als 400 Flüge streichen. Die Behörden in Peking riefen deshalb einen sogenannten gelben Alarmac aus und warnten vor stark eingeschränkter Sicht. Die Luftwerte in der Hauptstadt erreichten “gefährliche” Werte.

China Sandsturm in Peking

Passanten in Peking: Sie tragen Masken nicht nur wegen Corona, sondern auch gegen den Sand

Das nationale Wetteramt geht davon aus, dass zwölf Provinzen von dem Sturm betroffen sein werden oder bereits getroffen wurden – von Xinjiang im äußersten Nordwesten bis Heilongjiang im Nordosten und der östlichen Küstenstadt Hafenstadt Tianjin. Es handele sich demnach sowohl um den stärksten Sandsturm seit zehn Jahren als auch den mit der größten Ausdehnung.

Gegenmaßnahmen zeigen Wirkung

Das Frühjahr ist in Nordchina Sandsturm-Saison. Kräftige Winde tragen dann Sand und feinen Staub aus der Wüste Gobi und der Mongolei nach Osten in die dicht besiedelten Industrieregionen, die ohnehin oft von starkem Smog betroffen sind. Massive Anpflanzungen von Bäumen und Sträuchern in empfindlichen Gebieten haben zwar die Intensität der Stürme verringert, die fortwährende Ausdehnung der Städte und Industrien übt aber nach wie vor einen ständigen Druck auf die Umwelt in ganz China aus.

Die regierende Kommunistische Partei hat angekündigt, die Kohlenstoffemissionen pro Einheit der Wirtschaftsleistung in den nächsten fünf Jahren um 18 Prozent zu reduzieren. Umweltschützer kritisieren jedoch, dass China mehr tun muss, um die Abhängigkeit von der Kohle zu reduzieren. China ist das Land mit den weltweit größten Emissionen von klimaschädlichen Gasen.

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kle/pg (dpa, ape)




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