Taliban töten Afghanistans Regierungssprecher | Aktuell Asien | DW

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In Afghanistan haben die radikalislamischen Taliban den Chefsprecher der Regierung getötet. Das Innenministerium bestätigte eine entsprechende Mitteilung der Taliban. Seinen Angaben zufolge wurde Daua Khan Menapal, der auch dem Team von Präsident Aschraf Ghani als Sprecher angehörte, beim Freitagsgebet ums Leben gebracht. Die Taliban sprachen von einer gezielten Strafaktion.

Die Tötung Menapals ist die jüngste in einer Reihe anderer, die darauf abzielt, Ghanis demokratisch gewählte, vom Westen unterstützte Regierung zu schwächen. Zu den Opfern zählen Aktivisten, Journalisten, Beamte, Richter und bekannte Personen, die sich für einen liberalen islamischen Staat einsetzten.

Die afghanischen Streitkräfte kämpfen derzeit an mehreren Fronten gegen die Taliban, die ihre Offensiven auf mehrere Provinzhauptstädte fortsetzen. Seit dem Beginn des Abzugs der NATO-Truppen haben die Islamisten weite Teile des Landes erobert, bislang aber keine größeren Städte. Die monatelangen Gespräche zwischen den Taliban und der afghanischen Regierung in Katars Hauptstadt Doha sind inzwischen ins Stocken geraten.

Medien: Deutschland führte Geheimgespräche mit Taliban

Wie das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) und die „Bild“-Zeitung berichten, haben in Doha auch Vertreter der deutschen Bundesregierung in der vergangenen Woche Geheimgespräche mit den Taliban geführt. Die Islamisten hätten dabei versichert, sie wollten sich für den Schutz früherer Ortskräfte der Deutschen in Afghanistan einsetzen, berichtet das ZDF.

Deutsche Diplomaten hätten allerdings Zweifel am Wert dieser Zusage, hieß es im ZDF weiter. Das Auswärtige Amt in Berlin bestätigte laut ZDF eine Zusammenkunft mit den Taliban, jedoch ohne nähere Einzelheiten zu nennen. 

uh/jj (afp, rtr)




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