Tausende protestieren in El Salvador | Aktuell Amerika | DW

Tausende protestieren in El Salvador | Aktuell Amerika | DW

0 Von


Der Protest in der Hauptstadt San Salvador richtete sich unter anderem gegen die Einführung des Bitcoin als offizielle Währung neben dem Dollar. Auf Protestplakaten waren Aufschriften zu lesen wie „Nein zur Diktatur“ und „Bitcoin ist Betrug“.

„Die Regierung ist autoritär“

„Die Menschen werden dieser autoritären Regierung allmählich müde, sie ist undemokratisch“, sagte der Umweltaktivist Ricardo Navarro der Nachrichtenagentur AFP. Die Einführung des Bitcoins als offizielle Währung sei eine von Bukeles „schlechten Ideen“, die der Wirtschaft des Landes schadeten.

El Salvador | Protest gegen President Bukele in San Salvador

Demonstranten stecken ein Bild von Präsident Nayib Bukele in Brand

El Salvador hatte am 7. September als erstes Land der Welt die Kryptowährung als offizielles Zahlungsmittel eingeführt und 200 Wechselautomaten im Land aufgestellt. In der Bevölkerung wird dies mit großer Skepsis gesehen. Mehr als zwei Drittel der 6,5 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner sprachen sich in zwei verschiedenen Umfragen dafür aus, den Dollar als alleinige Währung beizubehalten. Auch Wirtschaftsexperten und internationale Akteure wie die Weltbank oder der Internationale Währungsfonds hatten Bedenken geäußert.

Auch feministische Gruppen demonstrieren

An den Protesten am Sonntag beteiligten sich unter anderem auch feministische Gruppen, Menschenrechtsaktivisten und Oppositionsvertreter. Medardo González von der Nationalen Befreiungsfront Farabundo Martí warf Bukele Angriffe auf die Unabhängigkeit der Justiz vor. „Das tut nur eine diktatorische Regierung und so etwas wollen wir in El Salvador nicht“, sagte der Oppositionspolitiker.

nob/AR (afp, kna)




Dieser Beitrag ist ein öffentlicher RSS Feed. Sie finden den Original Post unter folgender Quelle (Website) .

DigistoreProfi stellt den RSS-Nachrichtendienst nur zur Verfügung und distanziert sich vor Falschmeldungen oder Irreführung. Unsere Nachrichten soll lediglich zum Informationsaustausch genutzt werden.

Empfehlung:   Weiteres Massengrab im Sudan entdeckt | Aktuell Afrika | DW