Tesla bleibt auf der Überholspur | Aktuell Amerika | DW

Tesla bleibt auf der Überholspur | Aktuell Amerika | DW

0 Von


Nach einem Großauftrag des Autovermieters Hertz hat das US-Unternehmen Tesla die Marke von einer Billion Dollar Börsenwert geknackt: Die Aktien des Herstellers von E-Autos stiegen am Montag um fast 13 Prozent auf rund 1025 Dollar pro Stück, was dem Unternehmen eine entsprechende Marktkapitalisierung bescherte. Damit wird Tesla an der Börse nahezu doppelt so hoch bewertet wie BMW, Daimler, Volkswagen, Toyota, General Motors (GM), Ford und Stellantis zusammengerechnet.

„Mainstream“

Hertz hatte zuvor angekündigt, bis Ende nächsten Jahres 100.000 Wagen von Tesla zu kaufen. „Elektrofahrzeuge sind jetzt Mainstream“, erklärte der geschäftsführende Hertz-Chef Mark Fields. Weltweit würden „Nachfrage und Interesse“ wachsen. Der Vermieter will nach eigenen Angaben „die größte Elektrofahrzeug-Flotte in Nordamerika und eine der größten weltweit“ aufbauen.

Tesla hatte vergangene Woche solide Gewinn- und Umsatzsteigerungen verkündet – trotz eines Materialmangels auf dem Weltmarkt. Eine Warnung der US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB, Tesla habe wichtige Sicherheitshinweise für Fahrerassistenzprogramme nicht umgesetzt, schien sich an der Börse kaum negativ auszuwirken.

Deutschland Grünheide | Baustelle Teslafabrik

Die Baustelle der „Tesla Gigafactory“ in der Nähe von Berlin (Aufnahme vom August 2021)

Der Hertz-Bestellung entspricht rund einem Zehntel von Teslas derzeitiger jährlicher Kapazität. Um die ohnehin schon hohe und durch den Großauftrag nun schlagartig weiter gestiegene Nachfrage bewältigen zu können, ist Tesla darauf angewiesen, rasch die Produktion in neuen Werken wie Grünheide bei Berlin starten zu können. Das dürfte allerdings nicht einfach werden – der Zeitplan in Grünheide hängt schon länger wegen bürokratischer Unstimmigkeiten hinterher.

wa/ml (afp, dpa, rtr)




Dieser Beitrag ist ein öffentlicher RSS Feed. Sie finden den Original Post unter folgender Quelle (Website) .

DigistoreProfi stellt den RSS-Nachrichtendienst nur zur Verfügung und distanziert sich vor Falschmeldungen oder Irreführung. Unsere Nachrichten soll lediglich zum Informationsaustausch genutzt werden.

Empfehlung:   Widerstand gegen Militärs in Myanmar wächst | Aktuell Asien | DW