Tod bei Demo gegen tödliche Schüsse auf Afroamerikanerin in Kentucky | Aktuell Amerika | DW

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Bei einer Demonstration gegen Rassismus im US-Bundesstaat Kentucky ist ein Mann erschossen worden. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich der Vorfall im Jefferson Square Park im Zentrum der Stadt Louisville. Menschen hätten noch versucht, erste Hilfe bei dem angeschossenen Mann zu leisten, der jedoch noch am Tatort verstorben sei. Kurz darauf sei ein weiterer Mensch in unmittelbarer Nähe angeschossen worden. Der Bürgermeister von Louisville, Greg Fischer, erklärte seine “tiefe Trauer angesichts der Gewalt”.

Wer die Schüsse abgegeben haben könnte, ist noch völlig unklar. Auch zu den Opfern machte die Polizei keine genaueren Angaben. Im Vorfeld der Anti-Rassismus-Kundgebung hatte Fischer rechte Gegendemonstranten aufgefordert, sich von dem Protest im Jefferson Square Park fernzuhalten. Die Lokalzeitung “Louisville Courier Journal” hatte berichtet, dass “bewaffnete Patrioten-Gruppen” den Anti-Rassismus-Demonstranten entgegentreten wollten.

Auf Augenhöhe: Obige Protestszene noch einmal aus einer anderen Perspektive (Foto: Reuters/B. Woolston)

Auf Augenhöhe: Obige Protestszene noch einmal aus einer anderen Perspektive

In Louisville gibt es bereits seit Wochen Demonstrationen gegen den Tod der Afroamerikanerin Breonna Taylor bei einem Polizeieinsatz vor drei Monaten. Die 26-jährige Notfallsanitäterin wurde am 13. März durch mehrere Schüsse getötet, nachdem Drogenermittler mit einem Haftbefehl in ihre Wohnung eingedrungen waren. Zusätzlich befeuert wurden die Proteste durch den Tod des Schwarzen George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis Ende Mai, der landesweit Massenproteste gegen Polizeigewalt und Rassismus ausgelöst hat.

sti/qu (afp, ap, rtr)




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