Tödliche Selbstmordattacke in Mogadischu | Aktuell Afrika | DW

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Bei einem Selbstmordanschlag in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind mehrere Menschen getötet worden. Mindestens ein Passant starb, als der Attentäter in einem Fahrzeug seinen Sprengsatz zündete. Nach Angaben örtlicher Sicherheitskräfte gab es etliche Verletzte. Der Wagen hatte zuvor mehrere Kontrollposten durchbrochen. Er wurde von der Polizei beschossen, während er auf den Präsidentenpalast zurollte, und schließlich gestoppt. Dennoch konnte der Täter die Detonation auslösen, der er selbst zum Opfer fiel.

Die sunnitische Terrororganisation Al-Shabaab, die Al-Kaida nahesteht, bekannte sich in ihrem Radiosender Andalus zu der Attacke. Die Gruppe kämpft in dem ostafrikanischen Land seit Jahren für die Errichtung eines sogenannten Gottesstaats. Erst am Sonntag waren mehrere Angehörige der Sicherheitskräfte bei einem Anschlag nahe Dhusamareeb getötet worden, den die Shabaab-Miliz ebenfalls für sich reklamierte.

Geplatzter Wahltermin

Ursprünglich hätte am vergangenen Montag in dem Krisenstaat eine indirekte Präsidentenwahl stattfinden sollen. Amtsinhaber Mohamed Abdullahi Farmajo hofft auf eine Bestätigung durch die Mitglieder der Wahlkommission. Repräsentanten verschiedener somalischer Clans konnten sich in Gesprächen jedoch nicht auf die Modalitäten und die Besetzung der Kommission verständigen. Ein neuer Wahltermin steht noch nicht fest.

jj/fab (dpa, afp)




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