Tödliches Gedränge bei US-Musikfestival in Houston | Aktuell Amerika | DW

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17 Menschen seien ins Krankenhaus gebracht worden, sagte der Feuerwehrchef der texanischen Stadt Houston, Samuel Peña. Elf von ihnen erlitten demnach einen Herzstillstand. Nach seinen Angaben wurden etliche weitere Personen auf dem Gelände des NRG Parks medizinisch behandelt. Dort wurde auch ein provisorisches Lazarett aufgebaut.

„Die Menge begann sich vor der Bühne zusammenzudrängen, was eine Panik auslöste und zu Verletzungen führte“, erklärte Peña. „Die Menschen fielen um, wurden bewusstlos und es entstand zusätzliche Panik.“

USA 2021 Astroworld Festival Houston Travis Scott

Der US-Rapper Travis Scott bei seinem Auftritt in Houston

Die mutmaßliche Massenpanik brach bei einem Auftritt des amerikanischen Rappers Travis Scott aus, der das Festival 2018 gegründet hatte. Der 29-Jährige hatte nach einem Bericht der Zeitung „Houston Chronicle“ vor dem tödlichen Gedränge seinen Auftritt aufgrund von Zwischenfällen im Publikum mehrfach unterbrechen müssen.

Weitere Auftritte abgesagt

Nach Angaben der Feuerwehr nahmen etwa 50.000 Menschen an dem zweitägigen Astroworld-Festival teil, das im Zentrum von Houston im US-Bundesstaat Texas stattfindet. Die für diesen Samstag vorgesehenen Auftritte wurden nach dem Unglück abgesagt. Auf dem Festival sollten auch Künstler wie SZA und Bad Bunny auftreten.

USA 2021 Astroworld Festival Houston

Dichtes gedrängt warten diese jungen Leute auf Einlass ins Festivalgelände

Die örtliche Polizei teilte mit, zur Aufklärung des Unglücks untersuche sie Videoaufzeichnungen aus der Arena. „Innerhalb weniger Minuten gingen mehrere Menschen zu Boden und erlitten eine Art Herzstillstand“, erläuterten die Ermittler. Die genauen Hintergründe des Vorfalls sind unklar. Eine Stellungnahme der Veranstalter liege noch nicht vor, berichtet der Fernsehsender CNN.

kle/se (afp, rtr, dpa, ape)




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