Tote bei Explosion in Moschee in Afghanistan | Aktuell Asien | DW

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In der Provinzhauptstadt Kundus im Norden Afghanistans sind durch eine Explosion in einer schiitischen Moschee zahlreiche Menschen getötet worden. Die genaue Zahl der Opfer und die näheren Umstände seien noch nicht bekannt, erklärte ein Sprecher der militant-islamistischen Taliban, die seit August wieder das Land kontrollieren. Krankenhausmitarbeiter sprachen von „mindestens 50“ Toten.

Afghanistan | Rettungseinsatz bei Moschee in Kundus

Die Explosion ereignete sich während des Freitagsgebets in der Moschee

Der afghanische Journalist Saki Darjabi schrieb auf Twitter, unbestätigten Berichten zufolge handele es sich um einen Angriff durch einen Selbstmordattentäter, der während des Freitagsgebets einen Sprengsatz zündete. Bisher bekannte sich niemand zu der Tat. In der Vergangenheit hatte vor allem die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS), die mit den Taliban rivalisiert, schiitische Ziele in Afghanistan angegriffen.

Ex-Standort der Bundeswehr

In Kundus hatte die Bundeswehr während ihres Afghanistan-Einsatzes von 2003 bis 2013 einen ihrer wichtigsten Standorte im Land. Im November vergangenen Jahres sind die letzten deutschen Soldaten aus der Stadt abgezogen. Kundus hat rund 350.000 Einwohner und ist das Zentrum der gleichnamigen Provinz im Nordosten. 2015 war Kundus als erste Provinzhauptstadt seit dem Sturz der Taliban für mehrere Wochen wieder in deren Hände gefallen. Damals konnten die Islamisten allerdings nach wenigen Wochen wieder zurückgedrängt werden.

jj/AR (dpa, afp, rtr)




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