Tote bei Schießerei in mexikanischem Urlaubsort | Aktuell Amerika | DW

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Der Zwischenfall ereignete sich am Donnerstag (Ortszeit) an einem Strand an Mexikos Riviera Maya. Wie die Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaates Quintana Roo auf Twitter mitteilte, starben bei dem Schusswechsel im Karibikort Puerto Morelos zwei mutmaßliche Drogendealer.

Touristen suchen Schutz im Hotel

Zuvor hatten Nutzer sozialer Medien berichtet, in einem Hotel an dem Strand – wenige Dutzend Kilometer südlich der Stadt Cancún – sei Maschinengewehrfeuer zu hören gewesen. Auf Twitter wurden am Donnerstag Videos veröffentlicht, die den Angaben zufolge Gäste zeigten, die innerhalb des Hotels in Sicherheit gebracht wurden.

Später sei Entwarnung gegeben worden. Mexikanische Medien berichteten, eine Touristin sei leicht verletzt worden.

Kriminalität nimmt zu

In Mexiko werden immer wieder Touristenorte Ziel von bewaffneten Auseinandersetzungen. Vor etwa zwei Wochen waren bei einer Schießerei zwischen zwei rivalisierenden Drogenbanden in einer Bar in Tulum – weiter südlich an derselben Küste – zwei Touristinnen ums Leben gekommen: eine Deutsche und eine Inderin. Im Juni waren an einem öffentlichen Strand in Cancún zwei Männer erschossen und eine Touristin verletzt worden.

Die Zunahme an Kriminalität kommt der mexikanischen Regierung höchst ungelegen: Eigentlich hatte Präsident Andres Manuel Lopez Obrador große Hoffnungen in die Entwicklung der sogenannten Maya-Riviera gesetzt. So hatte er angekündigt, dort einen internationalen Flughafen bauen zu lassen und einen Halt für den „Maya-Zug“ einzurichten, der auf einer Rundstrecke über die Yucatan-Halbinsel fahren soll.

Mexiko hat weltweit eine der höchsten Kriminalitätsraten. Allein im vergangenen Jahr verzeichneten die Behörden 36.000 Morde. 

mak/wa (afp, rtre, ap)




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