Tote bei Überschwemmungen in der Türkei | Aktuell Welt | DW

Tote bei Überschwemmungen in der Türkei | Aktuell Welt | DW

0 Von


In der türkischen Schwarzmeerregion im Norden des Landes sind laut der Katastrophenbehörde Afad bisher 27 Menschen in Zusammenhang mit Überschwemmungen in der Region gestorben. Mehr als 1700 Menschen seien in Sicherheit gebracht worden, teilte Afad mit. Besonders betroffen sind die drei Provinzen Bartin, Kastamonu und Sinop.

Mancherorts fünf Meter hoch

Heftige Regenfälle setzten in der Region viele Orte unter Wasser. Auf Bildern waren mehrere eingestürzte Gebäude und zerstörte Straßenzüge zu sehen. Die Fluten rissen Autos mit sich. Medienberichten zufolge stand das Wasser mancherorts fünf Meter hoch. Rund 5000 Einsatzkräfte und 19 Helikopter seien an den Rettungsarbeiten beteiligt, unterstützt von Nichtregierungsorganisationen und dem Militär.

“Das ist die schlimmste Flutkatastrophe, die ich gesehen habe”, sagte Innenminister Süleyman Soylu. 25 Menschen starben in Kastamonu, zwei weitere sollen in Sinop ums Leben gekommen sein. In Bartin werde eine 85-jährige Frau vermisst, deren Haus zuvor durch die Überschwemmung eingestürzt war, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu.

Überschwemmungen auch in Fernost

Auch in Japan ist die Lage nach massiven Regenfällen und angesichts von Erdrutschen kritisch. Hunderttausende von Menschen in mehreren Präfekturen des Inselreiches wurden aufgefordert, sich vor Überschwemmungen und Erdrutschen in Sicherheit zu bringen. Die Regierung richtete einen Krisenstab ein.

Japan | Hochwasser

Die überflutete Stadt Kurume in der japanischen Präfektur Fukuoka

Die nationale Wetterbehörde warnte die Bewohner auf der südwestlichen Hauptinsel Kyushu vor extrem hoher Gefahr durch Erdrutsche in Folge der starken Regenfälle. Dort kam in der Präfektur Nagasaki in der Stadt Unzen ein Mensch in Folge eines Erdrutsches ums Leben, wie örtliche Medien berichteten. Zwei Menschen galten als vermisst.

Empfehlung:   Russland und Türkei halten an Militärzusammenarbeit fest | Aktuell Europa | DW

ml/mak (dpa, afp)




Dieser Beitrag ist ein öffentlicher RSS Feed. Sie finden den Original Post unter folgender Quelle (Website) .

DigistoreProfi stellt den RSS-Nachrichtendienst nur zur Verfügung und distanziert sich vor Falschmeldungen oder Irreführung. Unsere Nachrichten soll lediglich zum Informationsaustausch genutzt werden.