Tote bei Unwetter in Tennessee | Aktuell Amerika | DW

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Mindestens 21 Menschen seien durch das Unwetter gestorben, 30 weitere Personen würden noch vermisst, teilten die Behörden in Humphreys County, einem Landkreis rund 100 Kilometer westlich von Nashville mit, wie die Zeitung „The Tennessean“ berichtet.

Das jüngste Opfer sei erst sieben Monate alt gewesen, erklärte der Bürgermeister der Stadt Waverly im Zentrum von Tennessee. Das Unwetter sei „fast so schnell wie ein Tornado“ über die Region hinweggezogen, sagte er einem Lokalsender.

USA | Überflutungen in Tennessee

Zahlreiche Häuser wurden zerstört oder beschädigt

Nach dem Regen von Freitagnacht bis Samstagmittag (Ortszeit) war es an mehreren Orten zu sturzflutartigen Überschwemmungen gekommen. Aufnahmen zeigten überflutete Straßen, weggeschwemmte Fahrzeuge und schwer verwüstete Gebäude. Berichten zufolge gab es auch Ausfälle im Strom- und Handynetz.

Ausgangssperre wegen Furcht vor Plünderungen

Der Wetterdienst sprach von „historischen“ Niederschlagsmengen. Binnen sechs Stunden fielen am Samstagmorgen nach Angaben des Katastrophenschutzes zwischen 22 und 43 Zentimeter Regen.

USA | Überflutungen in Tennessee

Autos wurden von den Fluten weggespült

Derzeit laufen die Bergungs- und Aufräumarbeiten. Um Plünderungen zu verhindern, verhängten die Behörden eine nächtliche Ausgangssperre.

US-Präsident Joe Biden drückte den Betroffenen bei einer Ansprache im Weißen Haus sein Beileid aus. Er habe sein Team angewiesen, dem Gouverneur von Tennessee die Hilfe des Bundes zuzusagen. „Wir bieten jede Unterstützung an, die sie in diesem furchtbaren Augenblick benötigen“, sagte Biden.

gri/fw (dpa, afp)




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