Tote bei Zugunglück in Tschechien | Aktuell Europa | DW

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Bei dem Zusammenstoß des Schnellzugs aus der bayerischen Landeshauptstadt München mit einem tschechischen Regionalzug bei Domazlice sind drei Menschen ums Leben gekommen, wie die Rettungsdienste mitteilten. Neben den beiden Lokführern – beide tschechische Staatsangehörige – kam nach Polizeiangaben eine Frau aus dem Regionaltriebwagen ums Leben. Zehn Menschen seien mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser gebracht worden, sagte eine Sprecherin des Rettungsdienstes. Mehr als 30 Personen erlitten leichtere Verletzungen wie Schürfwunden und Prellungen. Mehrere verletzte Deutsche wurden zur weiteren Behandlung nach Bayern gebracht.

Tschechische Republik | Zugunglück | Domazlice

Die von der Wucht des Aufpralls zerstörten Fahrerkabinen der beiden Züge

Zu dem Unglück kam es auf einem eingleisigen Streckenabschnitt. Der tschechische Verkehrsminister Karel Havlicek erklärte, der Zug aus München sei nach ersten Erkenntnissen trotz eines Stoppsignals weitergefahren.

Laut tschechischen Medienberichten waren zahlreiche ausländische Fahrgäste an Bord des deutschen Expresszugs Alex 351 des privaten Anbieters Länderbahn. In Furth im Wald im deutschen Landkreis Cham unweit der Grenze hat nach Angaben des Betreibers Länderbahn Personal der tschechischen Bahn Ceské Drahy (CD) den Zug übernommen. Eisenbahnrechtlich habe der Zug in der Verantwortung der CD gestanden, hieß es. Der tschechische Pendlerzug kam aus Pilsen. Das Unglück ereignete sich um kurz nach 8.00 Uhr am Mittwochmorgen.

Tschechische Republik | Zugunglück | Domazlice

Auch die hinteren Waggons wurden beschädigt

Der Sachschaden geht nach ersten Schätzungen in die Millionen Euro. Die Strecke München – Prag muss mindestens bis Freitagabend gesperrt bleiben.

qu/uh (dpa, rtr, afp)




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