Tote nach Angriffen im Irak und Pakistan | Aktuell Welt | DW

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IS-Kämpfer hätten in der Nacht zum Sonntag einen Kontrollpunkt der irakischen Bundespolizei südlich von Kirkuk attackiert, sagte ein hochrangiger irakischer Offizier. Der Angriff dauerte demnach mehrere Stunden.

Der IS hatte 2014 weite Teile des Irak und Syriens überrannt und ein “Kalifat” ausgerufen. Bis 2019 wurden die Islamisten zurückgeschlagen und militärisch weitgehend besiegt. Zellen der Miliz sind in verschiedenen Ländern jedoch weiterhin aktiv. Im einstigen Kernland im Nordirak verüben sie regelmäßig Anschläge gegen die irakischen Sicherheitskräfte.

Attentäter saß auf Motorrad

Auch in Pakistan wurden nach Angaben des dortigen Innenministeriums bei einem Selbstmordanschlag in Quetta drei Soldaten getötet und 20 weitere verletzt. Zu dem Angriff in der Provinz Belutschistan, die an Afghanistan grenzt, bekannte sich die Islamistengruppe Tehrik-e-Taliban Pakistan (TTP). Nach Angaben der Polizei rammte ein Attentäter mit einem Motorrad und einer sechs Kilogramm schweren Sprengladung das Fahrzeug einer paramilitärischen Einheit. Die TTP ist mit den Taliban in Afghanistan verbündet.

IS-Ableger auch in Kabul aktiv

Vergangene Woche verübte der afghanische IS-Ableger Islamischer Staat Provinz Chorasan (IS-K) einen Selbstmordanschlag am Kabuler Flughafen.Dutzende Menschen wurden getötet, darunter 13 US-Soldaten. Das US-Militär hatte nach der Machtübernahme der mit dem IS verfeindeten Taliban in Afghanistan noch bis Anfang dieser Woche den Hauptstadtflughafen gesichert.

Unter dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump waren auch aus dem Irak der Großteil der US-Truppen abgezogen worden. Sein Nachfolger Joe Biden kündigte im Juli an, dass der US-Kampfeinsatz in dem Land Ende des Jahres eingestellt werde. Derzeit sind noch 2500 US-Soldaten im Irak stationiert.

nob/sti (afp, rtre, dpa)




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