Tote und Verletzte nach Explosion in Kabul | Aktuell Asien | DW

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Bei einem Angriff auf ein Militärkrankenhaus in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind mindestens 19 Menschen getötet und 50 weitere verletzt worden. Dies teilte ein Vertreter des Gesundheitsministeriums der radikalislamischen Taliban mit.

Die staatliche Nachrichtenagentur Bachtar berichtete, nach der Explosion am Eingangstor seien Augenzeugen zufolge mehrere Kämpfer der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) in das Krankenhaus vorgedrungen und hätten sich dort Gefechte mit Sicherheitskräften geliefert.

Auf Bildern in sozialen Medien war eine aufsteigende Rauchwolke zu sehen. Lokalen Journalisten zufolge dauerte der Angriff am frühen Nachmittag (Ortszeit) weiter an. Bisher bekannte sich niemand zu dem Vorfall.

IS und die Taliban: Tödliche Feindschaft

2017 wurde das Militärkrankenhaus schon einmal von Kämpfern des IS angegriffen. Bei der sieben Stunden dauernden Attacke kamen zahlreiche Menschen ums Leben. Zuletzt bekannte sich die Terrormiliz in Afghanistan zu zwei Angriffen auf Moscheen mit zahlreichen Toten. Die Taliban haben den IS seit dessen Auftauchen am Hindukusch Anfang 2015 trotz ideologischer Nähe bekämpft.

Bewaffnete um einen Pick-up, der quer auf einer Straße in der Nähe von Kabuls Militärkrankenhaus steht

Nach den Explosionen errichteten die Taliban Straßensperren in der Gegend um das Kabuler Militärkrankenhaus

Mitte August hatten die Taliban die Macht in Afghanistan militärisch übernommen. Armee und Polizei zerfielen, Vertreter der gewählten Regierung flohen. Die Islamisten riefen eine Regierung aus. Diese sieht sich mit zahlreichen Problemen konfrontiert – die Sicherheit im Land ist eines davon.

cw/sti (afp, ape, dpa, rtre)




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