Trauer nach neuer Gewalttat in Burkina Faso | Aktuell Afrika | DW

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Wie der staatliche Sender RTB meldet, kam es zu der erneuten Gewalttat im Ort Kodyel im Osten des Landes. Bewaffnete stürmten das Dorf und griffen die Zivilbevölkerung an. Die Angreifer hätten das Dorf unweit der Grenze zu Niger umstellt und gezielt die männlichen Bewohner getötet, berichtet der französische Auslandssender RFI.

Verteidiger waren machtlos

Unter den Opfern sind den Berichten zufolge auch mindestens zwei Freiwillige einer vom Staat unterstützten Miliz, die das Dorf schützen sollte. Die “Freiwilligen für die Verteidigung des Vaterlands” wurden im vergangenen Jahr von der Regierung ins Leben gerufen, um auf lokaler Ebene die staatlichen Sicherheitskräfte zu unterstützen, die besonders in abgelegenen Regionen kaum Macht haben. Ein Mitglied der örtlichen Selbstverteidigungsmiliz sagte, dutzende Männer seien in das Dorf eingedrungen. Sie hätten Häuser in Brand gesetzt, “während andere Wache hielten und wahllos auf Menschen schossen.” 

Gewalt breitet sich aus

In Burkina Faso hat sich die Sicherheitslage in den vergangenen Jahren drastisch verschlechtert. Ende April hatten mutmaßliche Islamisten im Norden des Landes mindestens 50 Dorfbewohner exekutiert. In der vergangenen Woche waren im Osten zwei spanische Journalisten getötet worden, als ihr Konvoi von Unbekannten angegriffen wurde.

In Burkina Faso und den Nachbarländern Niger, Mali und Nigeria sind zahlreiche islamistische Milizen und kriminelle Banden aktiv, darunter auch Gruppen, die sich dem Terrornetzwerk Al-Kaida und dem sogenannten Islamischen Staat (IS) zurechnen und immer wieder Anschläge verüben.

haz/pg (epd, afp, ap, dpa)




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