Trump zurück im Weißen Haus | Aktuell Amerika | DW

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Trump verließ am frühen Abend (Ortszeit) das Militärkrankenhaus Walter Reed in Bethesda nördlich der US-Hauptstadt Washington. Der 74-Jährige zeigte wartenden Journalisten in einer Siegergeste die Faust und wurde dann zu einem wartenden Hubschrauber gefahren, der ihn zurück zum Weißen Haus flog. Dort nahm der Präsident demonstrativ die Schutzmaske ab, die er bis dahin getragen hatte.

Trump sei zwar “noch nicht über den Berg”, erklärte sein Leibarzt Sean Conley. Zugleich betonte er aber, dass der Präsident im Weißen Haus rund um die Uhr die beste medizinische Versorgung bekommen werde.

USA Trump verlässt Krankenhaus (Erin Scott/Reuters)

Wieder zu Hause: Trump auf den Stufen des Weißen Hauses

Unmittelbar vor seiner Entlassung hatte Trump getwittert, dass er bald den Wahlkampf wieder aufnehmen wolle. “Die Fake-News zeigen nur die Fake-Umfragen”, schrieb der Republikaner, der vier Wochen vor der Präsidentenwahl in Umfragen hinter seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden liegt.

Trump hat nur drei Tage in der Klinik verbracht. Seine Entlassung gegen 18.30 Uhr Ortszeit (0.30 Uhr MESZ) hatte er via Twitter angekündigt und ergänzt: “Ich fühle mich richtig gut! Habt keine Angst vor COVID.” Man dürfe nicht zulassen, dass das Coronavirus das eigene Leben dominiere. “Unter der Trump-Regierung haben wir einige wirklich großartige Medikamente und Kenntnisse entwickelt. Ich fühle mich besser als vor 20 Jahren!”

Auch Sprecherin des Weißen Hauses infiziert

Inzwischen teilte die Sprecherin des Weißen Hauses, Kayleigh McEnany, mit, dass sie ebenfalls mit dem Coronavirus infiziert ist. Sie habe keine Symptome und begebe sich in Quarantäne.

Auch Kayleigh McEnany, die Sprecherin des Weißen Hauses, hat es erwischt (Foto: Alex Brandon/AP/picture-alliance)

Kayleigh McEnany ist seit April Sprecherin des Weißen Hauses

Seit der Bekanntgabe von Trumps Infektion am vergangenen Freitag wächst im Umfeld des Republikaners die Zahl der positiven Fälle. Betroffen sind unter anderem auch sein Wahlkampfmanager Bill Stepien und die Vorsitzende der Republikanischen Partei, Ronna McDaniel.

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gri/wa/sti (afp dpa, rtr)




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