Tschad meldet Erfolg gegen Rebellen | Aktuell Afrika | DW

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Bei den Kämpfen soll es nicht nur mehrere hundert Tote in den Reihen der Milizen gegeben haben, es sollen auch mindestens 60 weitere Menschen gefangen genommen worden sein. Das betonte General Azem Bermandoa Agouna, der Sprecher des Übergangs-Militärrats. Von unabhängiger Seite sind die Angaben nicht zu überprüfen, Journalisten ist der Zugang zum Kampfgebiet verboten.

Kämpfer der FACT hatten erst vor zwei Tagen die Stadt Nokou, rund 400 Kilometer nördlich der Hauptstadt N’Djamena, besetzt. Die Armee hat nach eigenen Angaben die Stadt wieder zurückerobert. Sie kämpft seit Mitte April im Wüstengebiet nahe der Grenze zum Niger gegen verschiedene Rebellengrupppen.

EU hofft auf den Tschad

Für die ehemalige Kolonialmacht Frankreich und für Europa ist der erdölreiche, aber von Armut gebeutelte Tschad ein militärisch wichtiger Partner in der von zahlreichen bewaffneten Gruppen bedrohten Sahel-Region. Staatschef Idriss Déby Itno war nach offiziellen Angaben vergangene Woche an Verletzungen gestorben, die er bei Kämpfen der tschadischen Armee gegen Rebellen erlitten haben soll. Der langjährige Präsident des Tschad galt als wichtiger Verbündeter des Westens im Kampf gegen Dschihadisten.

Nach seinem Tod rückte Débys 37-jähriger Sohn Mahamat Idriss Déby an die Spitze von Staat und Militär. Während die Armee Neuwahlen nach einer 18-monatigen Übergangsphase versprach, prangert die Opposition einen “Staatsstreich” an.

haz/wa (afp, dpa)




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