Twitter warnt vor Trumps ″Immun″-Tweet | Aktuell Amerika | DW

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“Vollständige und komplette Entwarnung von den Ärzten des Weißen Hauses”, twitterte Donald Trump mit Blick auf seine COVID-19-Erkrankung nach einer Infektion mit dem Coronavirus. “Das heißt, ich kann es nicht mehr bekommen (immun) und ich kann es nicht weitergeben. Sehr schön, das zu wissen.”

Twitter reagierte wenig später – und versah die Kurznachricht des US-Präsidenten mit einem Warnhinweis: Der Tweet verstoße gegen Regeln zur “Verbreitung irreführender und womöglich gesundheitsschädlicher Informationen” beim Thema COVID-19. 

Experten gehen zwar davon aus, dass Menschen nach einer Corona-Infektion immun sind. Für wie lange und wie absolut ein Schutz existiert, ist aber noch ungewiss. Das deutsche Robert Koch-Institut etwa schreibt dazu: “Unklar ist zum jetzigen Zeitpunkt noch, wie regelhaft, robust und dauerhaft dieser Immunstatus aufgebaut wird.”

“Furchtbar gehustet”

In einem Telefon-Interview mit dem Sender Fox News bekräftigte Trump, er fühle sich nach seiner überstandenen Erkrankung “fantastisch”. Die Immunität sei für ihn wie ein “beschützender Glanz”.

“Sie haben nun einen Präsidenten, der sich nicht wie sein Opponent im Keller verstecken muss”, sagte Trump unter Verweis auf seinen Rivalen Joe Biden. Zugleich deutete der Präsident an, sein Herausforderer bei der Wahl Anfang November könne selbst krank sein: “Wenn Ihr Euch Joe anschaut, er hat gestern furchtbar gehustet und an seiner Maske gerissen, während er hustete.”

USA Joe Biden (Reuters/K. Lamarque)

Im Gegensatz zu Trump fing Joe Biden frühzeitig an, eine Gesichtsmaske zu tragen

Trumps Leibarzt hatte am Samstag erklärt, es gebe keine Nachweise dafür, dass der Präsident “aktiv das Virus verbreitet”. Allerdings wich der Arzt Fragen aus, ob der 74-Jährige negativ getestet worden sei.

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Wahlkampf geht weiter

Nach seiner Zwangspause will Trump in den kommenden Tagen den Wahlkampf in wichtigen “Swing States” fortsetzen. Nach einer Veranstaltung in Florida an diesem Montag werde er am Dienstag im Schlüsselstaat Pennsylvania und am Mittwoch in Iowa auftreten, kündigte sein Wahlkampfteam an.

wa/cw (rtr, afp, dpa)




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