US-Behörde rät wieder zur Maske | Aktuell Amerika | DW

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Die Gesundheitsbehörde CDC lässt die Bürger in den USA ihre Gesichtsmasken wieder auspacken. Auch vollständig Geimpfte sollten in einigen Teilen des Landes, in denen sich das Coronavirus besonders stark ausbreite, in öffentlichen Räumen wieder Mund und Nase bedecken, erklärte die Behörde. Das gilt auch für Schulen.

Geimpfte können ansteckend sein

Behördenleiterin Rochelle Walensky sagte, die Wirksamkeit der Impfstoffe sei auch bei der Delta-Variante hoch. Neuere Daten deuteten jedoch darauf hin, „dass in seltenen Fällen Geimpfte ansteckend sein und das Virus auf andere übertragen können“. Walensky bezeichnete die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse als besorgniserregend.

Zuvor hatten bereits die Städte Los Angeles und St. Louis die Maskenpflicht in Innenräumen wieder eingeführt, weil die Zahl der Neuinfektionen und Krankenhauseinweisungen stark gestiegen war. Derzeit verzeichnen die USA täglich durchschnittlich mehr als 57.000 neue Corona-Fälle. Die meisten Infektionen beruhen auf der Delta-Variante. Auch der Bundesstaat Nevada ordnete wieder das Tragen eines Gesichtsschutzes an.

US-Präsident Joe Biden rief dazu auf, die neuen Richtlinien zu beachten. „Mehr Impfungen und das Tragen von Masken in den von der Delta-Variante am stärksten betroffenen Gebieten werden es uns ermöglichen, die Art von Lockdowns, Schließungen, Schulschließungen und Störungen zu vermeiden, mit denen wir im Jahr 2020 konfrontiert waren.“ Die USA würden zu diesen Maßnahmen nicht wieder zurückkehren.

USA Washington | Präsident | Joe Biden

US-Präsident Joe Biden will keinen Lockdown mehr

Im Mai hatte die CDC das Tragen von Masken in Innenräumen für vollständig Geimpfte nicht mehr für notwendig erachtet. Die CDC gibt aber nur Empfehlungen ab. Letztlich entscheiden die US-Bundesstaaten selbst.

Besonders stark stieg die Zahl der neuen Corona-Infektionen zuletzt in vielen südlichen US-Bundesstaaten wie Florida, Missouri oder Arkansas. Dort ist die Impfquote sehr niedrig. Im Nordosten des Landes ist die Impfrate laut Behörden-Angaben höher. Deswegen gebe es dort weniger Infektionen.

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Knapp 50 Prozent aller Amerikaner – 163 Millionen Menschen – sind vollständig geimpft. Das ist deutlich weniger, als die Regierung für diesen Zeitpunkt angepeilt hatte. Anders als die Zahl der Neuinfektionen ist jene der neuen Todesfälle pro Tag mit knapp 300 aber noch verhältnismäßig niedrig. Im Dezember und Januar lag diese Zahl regelmäßig bei mehr als 3000.

se/ml (afp, ap, dpa, rtr)




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