US-Präsident Biden ordnet Luftangriff in Syrien an | Aktuell Amerika | DW

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US-Kampfjets haben auf Befehl von Präsident Joe Biden in Syrien Einrichtungen an einem Grenzkontrollpunkt angegriffen. Die Ziele seien von Milizen genutzt worden, die vom Iran unterstützt würden, erklärte Pentagonsprecher John Kirby. Er nannte die Schiitenmiliz Kataib Hisbollah und die Miliz Kataib Sayyid al-Shuhada.

Nach Angaben von Aktivisten wurden 17 pro-iranische Kämpfer getötet. Sie hätten alle zur Hasched-al-Schaabi-Miliz gehört. Die Angriffe hätten sich gegen drei Lkw mit Munition nahe der irakischen Grenze gerichtet, teilte die in London ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Sie bezieht ihre Informationen aus einem Netz von Informanten vor Ort.

Pentagon I John Kirby

Der Sprecher des Verteidigungsministeriums, John Kirby, hat eine klare Botschaft für alle Angreifer

Kirby sagte weiter, die Luftangriffe seien zusammen mit diplomatischen Maßnahmen eine “proportionale militärische” Antwort auf jüngste Angriffe gegen US-Soldaten und deren internationale Partner im Irak. “Der Einsatz sendet eine unmissverständliche Botschaft”, so Kirby. Präsident Biden sei bereit zu handeln, wenn es darum gehe, amerikanische Militärangehörige und deren Verbündete zu schützen. Gleichzeitig seien die Angriffe bewusst so ausgeführt worden, um “die Gesamtsituation im Osten Syriens und im Irak zu deeskalieren”.

In jüngster Zeit waren drei Mal Stellungen der US-Armee im Irak unter Raketenbeschuss geraten. Washington sieht hinter den Angriffen pro-iranische Milizen. Bei einem dieser Angriffe wurden Mitte Februar an einem von US-Truppen genutzten Luftwaffenstützpunkt im nordirakischen Erbil ein ziviler Militärmitarbeiter getötet sowie ein US-Soldat und mehrere Iraker verletzt. Insgesamt waren 14 Raketen abgeschossen worden.

se/ack (ap, dpa, rtr, afp)




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