US-Präsident Joe Biden besucht Louisiana nach Hurrikan ″Ida″ | Aktuell Amerika | DW

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Bei seinem Besuch im Katastrophengebiet im Süden der USA hat Joe Biden sich ein Bild von den Verwüstungen gemacht. Der US-Präsident sicherte den Betroffenen die Hilfe der Bundesregierung zu.

„Ich weiß, dass Sie leiden“, sagte Joe Biden, als er am Freitag mit Anwohnern eines der vom Hurrikan „Ida“ schwer getroffenen Gebiete in Louisiana besuchte. Er versprach umfangreiche finanzielle Hilfe vom Staat. So habe er bereits 100 Millionen US-Dollar (84 Millionen Euro) freigegeben, von denen Privatpersonen jeweils 500 Euro als Soforthilfe erhalten können.

Louisiana | Besuch Joe Biden in LaPlace

US-Präsident Joe Biden spendet Hurrikanopfern in der Stadt LaPlace Trost

In Louisiana und dem benachbarten Bundesstaat Mississippi waren bei dem Hurrikan mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Nach offiziellen Angaben haben weiterhin 800.000 Haushalte in der Katastrophenregion keinen Strom. Die Stromversorger kündigten an, dass in der Metropole New Orleans „Mitte nächster Woche“ wieder alle Bezirke Strom haben sollten.

Im gesamten Bundesstaat müssten 14.000 Masten der oberirdischen Stromleitungen wieder aufgerichtet und mehr als 2200 zerstörte Transformatoren ersetzt werden. Das werde dauern, obwohl Tausende Mitarbeiter im Einsatz seien, man bitte die Anwohner um Geduld.

Nummer fünf der schlimmsten Hurrikans

Schon beim Anflug auf New Orleans hatte sich der US-Präsident einen Eindruck von den gewaltigen Wassermassen und Zerstörungen machen können, die „Ida“ verursacht hatte. Nach Aussage von Meteorologen war es der fünftstärkste Hurrikan seit Beginn der Aufzeichnungen.

Er war am Sonntag als Hurrikan der Stärke vier (von fünf) südwestlich von New Orleans auf die Küste getroffen und hatte schwere Verwüstungen angerichtet. Dann schwächte sich der Sturm über Land ab und zog nach Nordosten weiter. Dort gab es in der Metropole New York und in mehreren Bundesstaaten heftige Regenfälle und katastrophale Überschwemmungen.

USA Tote und Verletzte nach Stargregen in New York und Umgebung

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Im Nordosten der USA, hier in Newark, New Jersey, sind die Folgen des Hurrikans „Ida“ noch immer zu sehen

Regenchaos im Nordosten, Waldbrände im Westen

Im Nordosten starben mindestens 46 Menschen, darunter 23 in New Jersey, 16 in der Stadt New York und im Umland, 5 in Pennsylvania und je einer in Connecticut und Maryland. Zudem richteten nach Angaben des Nationalen Wetterdienstes (NWS) mindestens acht Tornados Schäden an, vor allem in New Jersey.

Kalifornien | Waldbrände

Im US-Bundesstaat Kalifornien im Westen des Landes kämpfen Feuerwehrleute immer noch gegen verheerende Waldbrände

In Kalifornien im Westen der USA wüten zudem weiterhin heftige Waldbrände. „Hurrikan ‚Ida‘, die Waldbrände im Westen und die beispiellosen Überschwemmungen in New York und New Jersey in den vergangenen Tagen sind eine weitere Erinnerung daran, dass die Klimakrise da ist“, schrieb Biden auf Twitter und ergänzte: „Wir müssen besser vorbereitet sein.“

Die Infrastruktur müsse den verschärften Bedingungen angepasst werden. Der US-Präsident rief den Kongress dazu auf, entsprechende Gesetze zu verabschieden. Biden hat den Kampf gegen den Klimawandel zu einem seiner wichtigsten Ziele erklärt.

mak/ml (rtr, ape, dpa)




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