US-Touristen können wieder leichter in EU einreisen | Aktuell Welt | DW

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Die Botschafter der EU-Staaten einigten sich darauf, die wegen der Corona-Pandemie verhängten Reisebeschränkungen für die USA und sieben weitere Drittstaaten und Gebiete aufzuheben. Das gilt demnach auch für nicht Geimpfte. Die Mitgliedsländer können aber weiterhin negative Corona-Tests oder eine Quarantäne vorschreiben.

Die gelockerten Regeln gelten für die USA sowie Serbien, Nordmazedonien, Albanien, den Libanon, Hongkong, Taiwan und Macao. Bereits im Mai hatten die Mitgliedsländer den Weg für die Einreise vollständig Geimpfter aus den meisten Drittstaaten wieder freigemacht. Für die neue Erleichterung hatte sich Portugal stark gemacht, das derzeit den Vorsitz der EU-Länder innehat und stark vom Tourismus abhängig ist.

USA ändern Einreisestopp nicht

Bisher waren nur acht Länder wegen einer guten Corona-Lage von dem Einreisestopp ausgenommen: Australien, Israel, Japan, Neuseeland, Ruanda, Singapur, Südkorea und Thailand.

Portugal Tourismus

Tamariz Beach in Estoril – vor allem Portugal hofft auf eine schnelle Wiederbelebung des Tourismus

Mitte Mai hatten sich die EU-Regierungen auf eine Lockerung der Kriterien für die Beschränkungen geeinigt. Die Schwelle für Ausnahmen von dem Einreiseverbot wurde von bisher 25 Fällen pro 100.000 Einwohner innerhalb von 14 Tagen auf 75 Fälle heraufgesetzt.

Die Entscheidung aus Brüssel dürfte zunächst nicht von den Vereinigten Staaten erwidert werden. Die USA lockerten vergangene Woche zwar ihre Corona-Reisewarnung für amerikanische Staatsbürger für Ziele wie Deutschland und einige andere EU-Länder, aber die Neubewertung änderte nichts an dem wegen der Pandemie verhängten Einreisestopp für Ausländer aus dem europäischen Schengen-Raum und anderen Regionen. 

nob/fab (afp, rtr)




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