Vermisste nach Unwettern an der Côte d′Azur | Aktuell Europa | DW

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Nach schweren Überschwemmungen an der französischen Côte d’Azur suchen Rettungskräfte im Hinterland von Nizza nach mindestens acht Vermissten. Unter ihnen sind zwei Feuerwehrleute, deren Fahrzeug während eines Einsatzes von den Fluten mitgerissen wurde, wie ein Sprecher mitteilte. Von zwei weiteren Personen aus einem Dorf rund 50 Kilometer nördlich von Nizza wird angenommen, dass sie von den Fluten aus ihren eingestürzten Häusern mitgerissen wurden. 

Als gesichert gilt eine Vermisstenanzeige erst dann, wenn Zeugen das Verschwinden des Betroffenen gesehen haben. Im Falle der mutmaßlich Vermissten gibt es dagegen keine konkreten Angaben zum Verschwinden. 

Nizza | Sturm Alex trifft die Küste (Valery Hache/AFP/Getty Images)

Schwere Brecher krachen gegen die Promenade von Nizza

“Noch nie dagewesene Lage”

Zahlreiche Menschen mussten vor den Wassermassen in Sicherheit gebracht werden. Die Behörden forderten die Bewohner der Riviera-Region auf, zu Hause zu bleiben und äußerst vorsichtig zu sein. Ein Vertreter der Präfektur Alpes-Maritimes sprach von einer “noch nie dagewesenen Lage”. Große Gebiete seien von Überschwemmungen betroffen und mehrere Dörfer von der Außenwelt abgeschnitten. Tausende Haushalte sind ohne Strom.

Ausgelöst wurden die Überschwemmungen durch schwere Regenfälle, die vorerst anhalten sollen. Für Nizza wurden gefährliche Flutwellen vorhergesagt. Der Fluss Var trat über die Ufer. Der Flugverkehr nach Nizza ist eingestellt, sämtliche Bahnhöfe in der Region geschlossen.

Im Süden Frankreichs gibt es immer wieder verheerende Überschwemmungen. Bei schweren Unwettern im Herbst vergangenen Jahres kamen an der Côte d’Azur 14 Menschen ums Leben. 

Großbritannien | Devon Küste Sturm Alex (Toby Melville/Reuters)

Auch in Brixham im Südwesten Englands wirbelte der Sturm “Alex” einiges durcheinander

Zuvor hatte der Herbststurm “Alex” im Nordwesten Frankreichs erhebliche Schäden angerichtet. Etwa 30.000 Menschen in der Küstenregion der Bretagne haben nach wie vor keinen Strom. In vielen Gemeinden stürzten Bäume um. Auf der Insel Belle-Île-sur-Mer vor der bretonischen Küste wurden Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 186 Stundenkilometern gemessen.

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se/fw (afp, dpa)




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