Verwundete Bundeswehrsoldaten aus Mali ausgeflogen | Aktuell Deutschland | DW

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Die erste Evakuierungsmaschine der Luftwaffe war in Gao gestartet. An Bord des Flugzeugs vom Typ A400M, das am Airport Köln/Bonn am Nachmittag landete, waren die drei sehr schwer verwundeten deutschen Blauhelm-Soldaten und jene, die liegend transportiert werden mussten. Sie wurden zur weiteren Behandlung ins Bundeswehr-Zentralkrankenhaus nach Koblenz gebracht.

Von Köln aus hob ein zweiter Airbus der Luftwaffe ab, der die übrigen verwundeten Kameraden zurückbringen soll. Die Maschine fliegt nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur nach Niamey, Hauptstadt im benachbarten Niger. Dort betreibt die Bundeswehr einen Luftwaffentransportstützpunkt einschließlich Verwundetenversorgung für den Mali-Einsatz. Zurück geht der Flug nach Stuttgart. Von dort aus sollen die Verwundeten ins Bundeswehr-Krankenhaus nach Ulm verlegt werden.

Anschlag auf Bundeswehr in Mali am 25.06.2021

Ein Selbstmordattentäter hatte am Freitagmorgen 180 Kilometer nordöstlich der Stadt Gao an einer stehenden Patrouille der UN-Mission MINUSMA eine Autobombe gezündet. Neben den zwölf Bundeswehrsoldaten wurde ein belgischer UN-Soldat verwundet. Die Blauhelm-Soldaten sicherten nach UN-Angaben den Konvoi eines malischen Bataillons.

Annegret Kramp-Karrenbauer in Bonn zu Anschlag in Mali

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer teilte am Freitag Einzelheiten zum Anschlag in Mali mit

Im westafrikanischen Krisenstaat setzte die Bundeswehr an diesem Samstag die Bergungsarbeiten am Anschlagsort fort. Derzeit sind rund 900 deutsche Soldaten an der UN-Mission MINUSMA beteiligt. Der Einsatz soll den Friedensprozess in Mali unterstützen. Tuareg-Stämme und islamistische Terrorgruppen ringen dort um die Vorherrschaft. Auch organisierte Kriminalität und grenzübergreifender Schmuggel sind ein Problem in der Region, über die auch Migrationsrouten nach Nordafrika verlaufen. Von dort aus versuchen viele, Europa zu erreichen.

se/uh (dpa, afp, epd) 




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