Viele Tote bei Bootsunglück vor Libyen | Aktuell Afrika | DW

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Mindestens 74 Menschen seien nahe der westlibyschen Hafenstadt Chums ertrunken, teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) mit. Die Küstenwache und herbeieilende Fischer hätten 47 Überlebende an Land bringen können. Mehr als 30 Leichen seien geborgen worden; die Suche nach weiteren Opfern dauere an.

Erst am Dienstag und Mittwoch waren nach IOM-Angaben zwei Boote gekentert. Dabei seien mindestens 19 Menschen ertrunken, unter ihnen zwei Kinder. Ein Schiff der Nichtregierungsorganisation Open Arms habe bei mehreren Einsätzen rund 200 Menschen gerettet. In den vergangenen Wochen sei die Zahl der ablegenden Flüchtlingsboote gestiegen.

Libyen I Flüchtlinge im Mittelmeer (Sergi Camara/AP/dpa/picture alliance)

Bei einem Einsatz am Mittwoch retten Helfer der Organisation Open Arms Flüchtlinge auf dem Mittelmeer

Laut IOM sind in diesem Jahr mindestens 900 Menschen ertrunken, als sie über das Mittelmeer nach Europa gelangen wollten. 11.000 weitere Migranten seien zurück nach Libyen gebracht worden, wo sie dem Risiko schwerer Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt seien, kritisierte die zwischenstaatliche Organisation. Die meisten Migranten wagen die Überfahrt in seeuntüchtigen Gummibooten. Der Leiter der IOM-Libyen-Mission, Federico Soda, forderte mehr Kapazitäten für Such- und Rettungseinsätze.

jj/uh (dpa, afp, kna)




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