Viele Tote bei Flutkatastrophe in der Türkei | Aktuell Welt | DW

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In der türkischen Schwarzmeerregion im Norden des Landes sind nach jüngsten Angaber der Katastrophenbehörde AFAD mindestens 31 Menschen durch Überschwemmungen gestorben. Mehr als 1700 Menschen seien in Sicherheit gebracht worden, teilte AFAD mit. Besonders betroffen sind die drei Provinzen Bartin, Kastamonu und Sinop.

Mancherorts fünf Meter hoch

Heftige Regenfälle setzten in der Region viele Orte unter Wasser. Auf Bildern waren mehrere eingestürzte Gebäude und zerstörte Straßenzüge zu sehen. Die Fluten rissen Autos mit sich. Medienberichten zufolge stand das Wasser mancherorts fünf Meter hoch. Rund 5000 Einsatzkräfte und 19 Helikopter seien an den Rettungsarbeiten beteiligt, unterstützt von Nichtregierungsorganisationen und dem Militär.

“Das ist die schlimmste Flutkatastrophe, die ich gesehen habe”, sagte Innenminister Süleyman Soylu. Betroffen sind vor allem die drei Provinzen Bartin, Kastamonu und Sinop. Präsident Recep Tayyip Erdogan reiste nach Kastamonu und sagte, die zerstörten Orte würden durch “bessere” ersetzt. 

Überschwemmungen auch in Fernost

Auch in Japan ist die Lage nach massiven Regenfällen und angesichts von Erdrutschen kritisch. Hunderttausende von Menschen in mehreren Präfekturen des Inselreiches wurden aufgefordert, sich vor Überschwemmungen und Erdrutschen in Sicherheit zu bringen. Die Regierung richtete einen Krisenstab ein.

Japan | Hochwasser

Die überflutete Stadt Kurume in der japanischen Präfektur Fukuoka

Die nationale Wetterbehörde warnte die Bewohner auf der südwestlichen Hauptinsel Kyushu vor extrem hoher Gefahr durch Erdrutsche in Folge der starken Regenfälle. Dort kam in der Präfektur Nagasaki in der Stadt Unzen ein Mensch in Folge eines Erdrutsches ums Leben, wie örtliche Medien berichteten. Zwei Menschen galten als vermisst.

ml/jj (dpa, afp)




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