Viele Tote bei U-Bahnunglück in Mexiko | Aktuell Amerika | DW

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Nach dem Einsturz der Brücke stürzten mehrere Waggons der U-Bahn einige Meter in die Tiefe und stießen miteinander zusammen, wie auf Videos zu sehen ist, die in sozialen Medien verbreitet wurden. Unter dem eingestürzten Abschnitt der Überführung waren Autos unterwegs gewesen. Rettungskräfte suchen nach Überlebenden. Sie mussten ihre Arbeiten aber kurz nach dem Unfall unterbrechen. Es bestand die Gefahr, dass noch mehr Teile der Bahn-Überführung und weitere Zugwaggons auf die Straße stürzen würden.

Bürgermeisterin Claudia Sheinbaum schrieb auf Twitter, sie sei zum Ort des Vorfalls am Bahnhof Olivos am südöstlichen Rand der Metropole geeilt. 15 Passagiere seien tot geborgen worden. Es habe mehr als 70 Verletzte gegeben. Viele von ihnen müssten in Krankenhäusern behandelt werden.

Schon seit Jahren Berichte über Baumängel

Die U-Bahnstrecke war in der Vergangenheit mehrfach in die Kritik geraten. Es hatte wiederholt Berichte über Baumängel gegeben. Anwohner hatten bereits vor Jahren Schäden an Pfeilern entlang der Strecke der U-Bahnlinie 12 angeprangert. Es hatte auch Vorwürfe der Korruption beim Bau der Nahverkehrsstrecke gegeben.

“Was heute mit der Metro passiert ist, ist eine schreckliche Tragödie. Meine Solidarität gilt den Opfern und ihren Familien”, twitterte Außenminister Marcelo Ebrard. “Natürlich müssen die Ursachen untersucht und die Verantwortlichkeiten geklärt werden.” Die Metro-Linie war vor rund zehn Jahren gebaut worden, damals war Ebrard Bürgermeister von Mexiko-Stadt.

Ebrard und Sheinbaum werden von vielen politischen Beobachtern als die wahrscheinlichsten
Nachfolger von Präsident Andres Manuel Lopez Obrador gesehen, wenn dessen Amtszeit 2024 endet.

haz/pg (ap, dpa)




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