Vulkan Ätna spuckt wieder Feuer und Lava | Aktuell Europa | DW

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Wer sich am Dienstag im Osten Siziliens aufhielt, konnte ein einmaliges Naturspektakel beobachten: Eine leicht rosafarbene Aschewolke über dem schneebedeckten Gipfel des Ätna. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Agi gab der Krater an der Südostseite des Vulkans nach und glühende Lava floss den Hang hinunter, während ein Regen aus Vulkansteinchen und -asche auf die Stadt Catania niederging. Die Aschewolke hatte sich zwar zum Abend weitgehend aufgelöst, doch wiederholte Lavaströme sorgten für eine Fortsetzung des Naturschauspiels.

Nach Ansicht von Experten bestand für die Anwohner in der Region zu keiner Zeit Gefahr. “Da haben wir schon Schlimmeres gesehen”, erklärte Stefano Branca, der das Vulkanologische Institut in Catania leitet. Wie die Nachrichtenagentur Adnkronos berichtet, sei der Lavastrom auf rund 2000 Metern Höhe zum Stoppen gekommen. Die Feuerwehr wollte nach eigenen Angaben dennoch die Lage in drei kleinen Gemeinden am Fuße des Vulkans im Auge behalten.

Der Flughafen der 300.000-Einwohner-Stadt Catania bleibt vorerst geschlossen. Die Pisten müssten von der Vulkanasche gereinigt werden, teilte der Flughafenbetreiber mit. Die Lage sei aber unter Kontrolle.

Der 3300 Meter hohe Ätna ist der größte aktive Vulkan Europas und gehört zum Weltnaturerbe der Unesco. Seit rund 500.000 Jahren bricht er regelmäßig aus. Die letzten größeren Explosionen wurden Ende 2018 registriert. Damals kam es in der Region auch zu leichteren Erdbeben, bei denen mehrere Personen durch herabstürzende Gebäudeteile verletzt wurden.

djo/kle (afp, dpa)




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