WHO: ″Kinder ab 12″ sollten Masken tragen | Aktuell Welt | DW

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“Kinder ab zwölf Jahren sollten unter denselben Umständen Masken tragen wie Erwachsene – besonders, wenn sie den Mindestabstand von einem Meter nicht einhalten können und die Infektionsrate in der Region hoch ist”, heißt es in neuen Richtlinien der WHO, die die Organisation in Zusammenarbeit mit dem Kinderhilfswerk UNICEF erstellt hat.

Noch immer gebe es große Unklarheiten über die Rolle von Kindern bei der Übertragung des neuartigen Coronavirus, so die WHO weiter. Zwar gebe es eine Reihe von Hinweisen darauf, dass kleine Kinder weniger empfänglich für eine Corona-Infektion seien als Erwachsene. Allerdings deuteten weitere Daten darauf hin, dass Teenager bei der Übertragung des Coronavirus “eine aktivere Rolle spielen als jüngere Kinder”.

Kinder unter fünf Jahren …

… sollten laut WHO und UNICEF keinen Mund-Nase-Schutz tragen. Dies sei im allgemeinen Interesse der Kinder und ihrer Sicherheit. Auch für Kinder mit Behinderungen oder Entwicklungsstörungen sollte keine Maskenpflicht gelten, betonten die Weltgesundheitsorganisation und das Kinderhilfswerk.

Lehrerin mit Schutzmaske in einem Kindergaten in Amman, Jordanien (Reuters/M. Hamed)

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Für Kinder zwischen sechs und elf Jahren könne es hingegen sinnvoll sein, eine Maske zu tragen – etwa, wenn sie sich in schwer von der Pandemie betroffenen Gebieten aufhielten oder Kontakt zu Risikogruppen hätten. In diesem Fall sollte allerdings eine erwachsene Aufsichtsperson in der Nähe sein, um den Kindern beim sicheren Gebrauch der Maske zu helfen.

Ende der Pandemie 2022?

Die Weltgesundheitsorganisation hoffe, “diese Pandemie in weniger als zwei Jahren zu beenden”, erklärte ihr Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. Auch wenn es gegenüber der Spanischen Grippe von 1918 heute den “Nachteil der Globalisierung, der Nähe, der Verbindungen” gebe, habe die Welt andererseits heute den Vorteil einer besseren Technologie, sagte Tedros in Genf.

WHO Tedros Adhanom Ghebreyesus (picture-alliance/Keystone/S. Di Nolfi)

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Durch die “maximale Nutzung der zur Verfügung stehenden Mittel” und in der Hoffnung auf einen Impfstoff denke er, dass die Pandemie schneller besiegt werden könne als die Spanische Grippe. An ihr waren weltweit innerhalb von gut zwei Jahren – nach groben Schätzungen – bis zu 50 Millionen Menschen gestorben.

wa/sth (afp, rtr)




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