Wieder erschüttert Messerattacke die Franzosen | Aktuell Europa | DW

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Nach dem tödlichen Messerangriff auf eine Polizei-Angestellte in Frankreich hat Ministerpräsident Jean Castex von einem Terrorangriff gesprochen. Der Vorfall fand in Rambouillet gut 60 Kilometer südwestlich von Paris statt. Aus Sicherheitskreisen verlautete, ein Mann habe einer 49-jährigen Verwaltungsangestellten in die Kehle gestochen. Die Mutter zweier Kinder erlag kurze Zeit später ihren schweren Verletzungen

Bislang nicht auffällig

Der Täter sei von Polizeibeamten erschossen worden. In Justizkreisen hieß es, der Mann habe “Allahu Akbar” (“Gott ist am größten”) gerufen. Den Insidern zufolge war er tunesischer Staatsbürger, er hielt sich legal in Frankreich auf, hatte keine Vorstrafen und war den Sicherheitsbehörden nicht bekannt.

Frankreich | tötliche Messerattacke auf Polizistin in Rambouillet | Castex und Darmanin

Premier Castex (r.) und Innenminister Darmanin eilten sofort nach Rambouillet

“Frankreich hat in einer barbarischen Geste unendlicher Feigheit eine seiner Heldinnen des Alltags verloren”, sagte Castex, der kurz nach den ersten Meldungen über den Vorfall am Tatort eintraf. Präsident Emmanuel Macron schrieb auf Twitter: “Wir werden dem Terrorismus nie nachgeben.” In Frankreich finden im kommenden Jahr Präsidentenwahlen statt. Dabei dürften die Themen Sicherheit, religiöser Extremismus und die Frage der französischen Identität eine wichtige Rolle spielen.

Traurige Kette vieler Anschläge

In den vergangenen Jahren kam es in Frankreich wiederholt zu tödlichen Anschlägen mit einem islamistischen Hintergrund. Dabei starben etwa 250 Menschen. Im Oktober 2020 enthauptete ein islamistischer 18-Jähriger auf offener Straße in einem Pariser Vorort den Lehrer Samuel Paty. Wenig später tötete ein mit einem Messer bewaffneter Tunesier drei Menschen in einer Kirche in Nizza. Dabei soll er “Allahu Akbar” gerufen haben.

haz/uh (rtr, dpa, afp)

 




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