Wieder Gewalttat in Frankreich | Aktuell Europa | DW

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Ein orthodoxer Priester ist in der französischen Stadt Lyon mit einer Schusswaffe angegriffen und verletzt worden. Der mutmaßliche Täter sei auf der Flucht, teilte die Polizei der Nachrichtenagentur AFP mit. Der aus Griechenland stammende Priester befindet sich demnach in einem ernsten Zustand. Er sei dabei gewesen, “seine Kirche zu schließen”, als die Tat passierte.

Präsident Emmanuel Macron hatte angeordnet, dass die Anti-Terror-Einheit der Armee von 3000 auf 7000 Kräfte aufgestockt wird. In ganz Frankreich gilt seit dem Messerangriff am Donnerstag in Nizza die höchste Terrorwarnstufe. Ein Angreifer in der Basilika Notre Dame hatte dort drei Menschen mit einem Messer getötet.

Dritte Festnahme

Unterdessen nahm die Polizei zwei weitere Verdächtige fest. Ein 35-Jähriger sei wegen möglicher Verbindungen zu dem tatverdächtigen Angreifer in Polizeigewahrsam genommen worden, verlautete aus Justizkreisen. Er soll am Tag vor dem Anschlag Kontakt zu dem mutmaßlichen Täter Brahim Issaoui gehabt haben. Zu der anderen Person wurde nichts bekannt. Am Freitagmorgen hatten Ermittler bereits die Festnahme eines 47-Jährigen bekanntgegeben, der ebenfalls verdächtigt wurde, kurz vor der Tat mit dem Angreifer in Kontakt gestanden zu haben.

ml/uh (AFP, dpa)




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