Zahl der Opfer des Sturms ″Eta″ steigt weiter | Aktuell Amerika | DW

Zahl der Opfer des Sturms ″Eta″ steigt weiter | Aktuell Amerika | DW

0 Von


Im Norden Guatemalas wurde das Dorf Queja vollständig von einem Erdrutsch begraben. Einen weiteren Erdrutsch gab es in der Region Huehuetenango an der Grenze zu Mexiko. Nach Angaben von Präsident Giammattei trafen Soldaten in dem verschütteten Dorf ein, um bei den Rettungsarbeiten zu helfen. Dort seien rund 150 Häuser von Schlammmassen begraben. Anhaltende Regenfälle erschwerten die Sucharbeiten und lösten weitere Erdrutsche aus, Straßen waren unterbrochen. Etwa 20 weitere Todesopfer gab es durch “Eta” in anderen Teilen Zentralamerikas.

“Eta” war als Hurrikan der zweitstärksten Kategorie 4 in Nicaragua auf Land getroffen, anfangs wurden Windstärken von bis zu 240 Kilometern pro Stunde gemessen. Dann hatte sich der Sturm auf dem Weg nach Honduras zwar zu einem tropischen Tiefdruckgebiet abgeschwächt, aber in der ganzen Region weiterhin für heftigen Regen und Zerstörungen gesorgt.

Guatemala I Tropensturm Eta (Yoseph Amaya/Getty Images)

Der Ort Cortes in Honduras wurde von einer schweren Überschwemmung getroffen

Nun ist Kuba bedroht

“Eta” zog am Freitag weiter in Richtung Kuba. Das US-Hurrikanzentrum warnte, der Sturm könne erneut an Kraft gewinnen, wenn er die warmen Gewässer der Karibik erreiche. “Eta” ist der 28. Tropensturm im Atlantik in der laufenden Saison. So viele Tropenstürme gab es bislang nur im Jahr 2005.

Das Wasser an der Oberfläche der Ozeane erwärmt sich durch den Klimawandel zusehends. Das erhöht nach Angaben von Experten die Wahrscheinlichkeit, dass sich zerstörerische Wirbelstürme bilden können. Besonders die Menschen in den Küstenregionen der Welt sind damit den Gefahren verheerender Stürme ausgesetzt.

kle/wa (afp, ap)




Dieser Beitrag ist ein öffentlicher RSS Feed. Sie finden den Original Post unter folgender Quelle (Website) .

DigistoreProfi stellt den RSS-Nachrichtendienst nur zur Verfügung und distanziert sich vor Falschmeldungen oder Irreführung. Unsere Nachrichten soll lediglich zum Informationsaustausch genutzt werden.

Empfehlung:   Migranten aus Honduras kehren wieder heim | Aktuell Amerika | DW